Das Brandenburger Tor

Das Brandenburger Tor war von Friedrich Wilhelm II als Repräsentation des Friedens in Auftrag gegeben worden und spielte unterschiedliche politische Rollen in der Geschichte Deutschlands. Nach der Preußischen Niederlage 1806 beim Kampf um Jena-Auerstedt wurde die Quadriga von Napoléon nach Paris verschleppt. Nach seiner Niederlage 1814 brachten Blüchers Truppen die Quadriga zurück nach Berlin. Dies wird im Berliner Volksmund Retourkutsche genannt. Die Nazis verwendeten das Tor als Parteisymbol. Als 1961 die Mauer gebaut wurde, wurde es Teil der Russischen Zone und später schließlich das Symbol der Deutschen Wiedervereinigung am 9. November 1989, als Ost- und Westberliner gemeinsam auf und vor dem Tor feierten.